🍂 Zeit für deine innere Ernte 🍂

Hast du in den letzten Wochen auch dieses Auf und Ab gespürt? Situationen, die dir unglaublich viel Kraft abverlangt haben – und dann wieder diese stillen Momente, in denen du dich schon auf die dunklere Zeit gefreut hast, wo du es dir abends gemütlich machst, eine Kerze anzündest und einen heißen Tee trinkst? ☕

Irgendwie ist’s, als würde uns das Leben gerade kräftig durchrütteln, bevor es dann endlich wieder etwas ruhiger werden darf. 


🌿Mabon im Jahreskreis

Mabon ist das sechste der 8 Jahreskreisfeste, die den Kreislauf von Natur und Leben widerspiegeln. Diese Feste begleiten uns durchs Jahr – mit ihren eigenen Qualitäten und Energien. Die Kelten zelebrierten sie sehr bewusst ✨: Sie orientierten sich an Sonne und Mond, am Wachsen und Vergehen der Natur. So hielten sie inne, um dankbar zu sein, loszulassen oder Neues einzuladen.

Mabon ist dabei das zweite Erntefest im Jahreskreis – und markiert die Herbst-Tag-und-Nachtgleiche.


🍎 Bedeutung & Symbolik von Mabon

🌞 Gleichgewicht – Tag und Nacht, Licht und Dunkelheit stehen im vollkommenen Ausgleich. Ein Balancepunkt im Jahreslauf – und auch für dich ein Moment, um innerlich deine Mitte zu finden.

🍇 Ernte – Mabon ist ein Erntedankfest. Früher wurden Äpfel, Getreide und Nüsse gesammelt, um gut durch den Winter zu kommen. Heute sammelst du vielleicht andere Früchte: Erinnerungen, Begegnungen, besondere Erkenntnisse.

🍂 Übergang – Mit Mabon verabschieden wir uns vom Sommer und treten in die dunklere Jahreszeit ein. Ein natürlicher Wandel, der uns einlädt, langsamer zu werden.

🌙 Innere Einkehr – Es ist die Zeit, Rückschau zu halten, das Vergangene zu würdigen und dich innerlich auf das Kommende vorzubereiten.

Mabon lädt dich ein, dich zu fragen:
🌱 Welche Samen, die du gesät hast, sind in diesem Jahr aufgegangen?
🍎 Welche Früchte darfst du ernten?
🙏 Wofür bist du in diesem Moment zutiefst dankbar?

Und genauso gehört übrigens auch das dazu, was noch nicht reif ist – oder keine Kraft mehr hat, den Winter zu überstehen. Denn auch das ist Teil der Ernte: zu erkennen, was du loslassen darfst 😉.


🔥 Kleine Mabon-Rituale für deinen Übergang

Ernte-Dankritual

Gehe zu einem Apfelbaum oder einem anderen früchtetragenden Baum. Lege jede Frucht ganz bewusst in deinen Korb und sprich dabei ein Dankeschön für etwas, das dein Leben reicher gemacht hat.

🍎 Apfelritual

Schneide einen Apfel quer auf – das Pentagramm in seinem Inneren zeigt dir: In allem steckt die Ordnung des Lebens. Iss ihn langsam, bewusst – und spüre die Dankbarkeit, die sich dabei in dir ausbreitet.

🔥 Dankbarkeitsfeuer

Schreib auf, wofür du dankbar bist.. – und übergib es den Flammen. Sie tragen deine Dankbarkeit in den Himmel und verstärken sie.

🌪 Räuchermeditation

Lass Weihrauch, Myrrhe oder eine Räuchermischung für Mabon durch deine Räume ziehen. Atme tief ein – und stell dir vor, wie alles Alte, das du nicht mehr tragen willst, mit dem Rauch davonzieht.


🌙 Ein erster Hauch von Rauhnächten

Für mich ist Mabon jedes Jahr der Startschuss: Ab hier beginne ich mit meinen Vorbereitungen für die Rauhnächte ✨.

Die Rauhnächte sind seit jeher eine ganz besondere Schwellenzeit. Sie laden dich ein, das alte Jahr bewusst abzuschließen und dich gleichzeitig für fürs Neue zu öffnen. Und genau darin liegt der Zauber von Mabon: Es ist das Fest, das dich innerlich darauf vorbereitet – zur Ruhe zu kommen zwischen Licht und Dunkel, ein Loslassen und Kraftsammeln, bevor du dich in diese besondere Zeit hineinbewegst.


🍎 Dein Herbstbeginn

Heiße den Herbst willkommen – mit allem, was er dir bringt.
Feiere, dass du ernten darfst, was du gesät hast.
Und sei dankbar – für all das, was war… –  und für alles, was jetzt schon in dir leuchtet.


So spannt sich der Bogen von Mabon zu den Rauhnächten:
Zwei Stationen im Jahreskreis, die dich daran erinnern, dass jeder Übergang auch eine Einladung ist. Und wenn du dich diesem Rhythmus hingibst, wirst du deinen inneren Reichtum spüren.


Song für die Seele


Genieß dein Leben, denn du lebst nur jetzt und heute. Morgen kannst du gestern nicht nachholen… – und später kommt vielleicht früher als du denkst!